Monatsarchiv für Juni 2007

Hochschul-Ranking zu Studiengebühren:

Donnerstag, den 14. Juni 2007

Unzufriedenheit an den Hochschulen

Fachhochschulen Deggendorf und Offenburg werden am besten bewertet +++ Universitäten Köln und Duisburg-Essen liegen hinten

Zwei Monate nach Einführung von Studiengebühren an über 150 Hochschulen ist die Stimmung unter den Studierenden vergleichsweise schlecht. In einer Onlinebefragung benoteten 4.900 Studierende die Leistungsfähigkeit ihrer Hochschulen in den Bereichen Verwaltung, Lehrpersonal, Bibliothek und allgemeine Infrastruktur lediglich mit „genügend“.

Die höchste Zufriedenheit auf niedrigem Niveau zeigen die Studierenden an den Fachhochschulen Deggendorf und Offenburg. Bei 17 zu beantwortenden Fragen bekamen die Einrichtungen 8054 und 7839 von 14050 möglichen Punkten. Bestnoten gab es für die Ostbayern bei der baulichen Qualität der Hörsäle und den Voraussetzungen, die die Hochschule für ein zügiges Studieren schafft. In Offenburg sind die Studierenden mit den Bedingungen für einen internationalen Studienaustausch und der Anzahl der Seminare im Verhältnis zur Studierendenanzahl so zufrieden wie in keiner anderen Hochschule.

Die Schlusslichter Duisburg-Essen und Köln kommen auf 5102 und 5126 Punkte. Im Ruhrgebiet hadern die Studenten insbesondere mit der baulichen Qualität der Lehrräume und den Tutorienangeboten. Hier erreicht Duisburg-Essen die niedrigsten Werte aller Hochschulen. In Köln gab es schlechte Noten für die Anzahl der Lehrräume, gemessen an der Studierendenzahl sowie für die Öffnungszeiten der Studienbüros und Prüfungsämter.

Im Schnitt kommen die in das Ranking eingegangenen Hochschulen auf niedrige 6196 von 14050 erreichbaren Punkten. In Schulnoten ausgedrückt entspricht das einem „genügend“ (3,8). Besonders bemängeln die Studierenden die fehlende Transparenz bei der Verwendung der Studiengebühren (4,7) sowie ein fehlendes Mitspracherecht bei der Planung (4,6).

„An kleineren Hochschulen sind die Studenten mit der Verwendung ihrer Gebühren zufriedener“, fasst INSM-Geschäftsführer Max Höfer das Ranking Ergebnisse zusammen. „Am schlechtesten ist die Stimmung an den Massen-Unis“

Zwischen dem 11. April und dem 31. Mai beantworteten 4900 Studierende aus über 100 Hochschulen den Fragebogen und meldeten sich dafür auf der Webseite www.unicheck.de an. Unicheck ist ein von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und weiteren Partnern gestartetes Bewertungsportal, das die Zufriedenheit der Studierenden mit der Verwendung ihrer Studiengebühren erfasst. Teilnehmen können nur Studierende, die an den über 150 Hochschulen immatrikuliert sind, die Gebühren einfordern. Die vom Kölner Empiriker Jürgen Friedrichs betreute Umfrage ist als Dauerbefragung angelegt. In das Ranking flossen die 30 Hochschulen ein, bei denen eine Mindestbeteiligung von einem halben Prozent, gemessen an der Gesamtstudierendenzahl, erreicht wurde.

Alle Einzelergebnisse sind unter www.unicheck.de einsehbar.

Pressekontakt:
Ronald Voigt,
Tel.: 0221-4981418
E-Mail: voigt@insm.de

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Weiterführende Informationen:

Wer steht hinter Unicheck? Ausgedacht und bezahlt wurde Unicheck von der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM), eine von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie finanzierte Initiative, die für Reformen in Deutschland im Sinne des Vaters der Sozialen Marktwirtschaft, Ludwig Erhard, wirbt. Kooperationspartner von Unicheck sind das Campusmagazin „UNICUM,“ die Tageszeitung „Financial Times Deutschland“ und das größte deutsche Verbrauchermagazin “Guter Rat”. Erfahren Sie hier mehr zu den Unicheck-Partnern.

Was will Unicheck? Unicheck will die Verwendung von Studiengebühren kontrollieren und öffentlich machen. Studenten sollen sagen können, was ihnen an ihrer Uni nicht passt, was besser gemacht werden könnte und was in Sachen Studiengebühren gut läuft. Aber auch Universitätsverwaltungen und Lehrpersonal sollten sich hier Anregungen holen, zum einen, was Studenten sich wünschen und zum anderen, was andere Universitäten bundesweit für Ideen haben beziehungsweise Erfahrungen machen.

Warum ist Unicheck wichtig? Die Gebühren-Gesetze schreiben fest, dass das Geld in die Verbesserung der Studienqualität zu fließen hat. Ausschließlich! Auf Unicheck können die Studierenden abstimmen, ob das an ihrer Hochschule auch der Fall ist und wo sie Veränderungsbedarf sehen. Aus allen Abstimmungen entsteht ein Zufriedenheits-Ranking aller Uni´s und Fachhochschulen.

Warum macht die INSM bei www.unicheck.de mit? Deutschlands wichtigster Rohstoff sind seine Köpfe: gut ausgebildete Männer und Frauen, die für neue Ideen und Wachstum sorgen. Einige renommierte internationale Studien zeigen, dass Deutschland im Wettbewerb um die beste Ausbildung leider zurückgefallen ist. Wird dieser Trend nicht umgekehrt, schwächt das unser Land.

Bildung ist nicht zuletzt deshalb ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit der INSM: Jährlich veröffentlicht die INSM den so genannten Bildungsmonitor, ein Bundesländer-Vergleich zu Kindergarten, Schule, Lehre und Studium. www.unicheck.de ist die konsequente Fortsetzung dieses Engagements. Wettbewerb ist kein Allheilmittel, aber richtig eingesetzt, sorgt Wettbewerb für Anreize zur Qualitätsverbesserung – auch im Bildungsbereich. Studiengebühren können ebenfalls einen heilsamen Wettbewerb zwischen den Hochschulen zum Wohl der Studenten und der Hochschullandschaft entfachen.

Dazu reicht es aber nicht, wenn Hochschulen einfach nur das Geld kassieren. Die Studenten müssen auch die Chance haben, ihre Wünsche und Beschwerden den Hochschulen mitzuteilen. Unicheck will die Nachfragemacht der Studenten bündeln und damit für Transparenz bei der Verwendung der Studienbeiträge sorgen.

Ökonomen-Umfrage der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft zum Rentensystem: Die Rente mit 67 ist unverzichtbar

Dienstag, den 12. Juni 2007

Die Rente mit 67 ist ein unpopuläres, aber auch ein unverzichtbares Reformprojekt. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage unter den führenden deutschen Wirtschaftswissenschaftlern, die die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) am Dienstag im Rahmen ihrer Diskussionsveranstaltung „Streitfall Rente mit 67“ in Berlin vorstellte. Die Mehrheit der befragten Professoren bewertet die Heraufsetzung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 67 Jahre als richtigen und wichtigen Schritt. Zur längerfristigen Stabilisierung des Rentensystems wird die Rente mit 67 allerdings als nicht ausreichend eingeschätzt. 51 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass das gesetzliche Renteneintrittsalter in Zukunft weiter angehoben werden muss.

Für noch wichtiger als die Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters erachten die
Ökonomen allerdings die Heraufsetzung des tatsächlichen Renteneintrittsalters (Durchschnittswert +4,36 in einer Skala, die von +5,0 = sehr positive Bewertung bis -5,0 = sehr negative Bewertung reicht), das gegenwärtig bei knapp 60 Jahren liegt.

Großen Handlungsbedarf machen die Wissenschaftler auch bei der Ausweitung der zusätzlichen privaten Altersvorsorge (Durchschnittswert +3,75) aus und fordern von den Bürgerinnen und Bürgern mehr Eigenvorsorge.

Die Unterfinanzierung der Gesetzlichen Rentenversicherung ist nach Ansicht der Mehrheit der Professoren durch eine effizientere Beschäftigungs- und Wachstumspolitik zu beheben. Besonders die weitere Flexibilisierung des Arbeitsmarkts könne dazu beitragen, die Beiträge zur Gesetzlichen Rentenversicherung dauerhaft zu stabilisieren.

Die große Mehrheit der Ökonomen gibt an, dass sich die Reform der Gesetzlichen Rentenversicherung am Prinzip der Generationengerechtigkeit ausrichten sollte. Zudem wird ein Sinken des staatlichen Zuschusses in die Gesetzliche Rentenversicherung als Ziel zukünftiger Reformen ausgegeben.

Befragt nach der erwarteten jährlichen Rentenanpassung ergibt sich bis Ende 2009 ein Mittelwert von +1,14 Prozentpunkten auf dann über 21 Prozent.

An der Befragung beteiligten sich 41 Professoren. Die Beantwortung der Fragen erfolgte entweder über eine skalierte Bewertung bestimmter Reformvorschläge (-5 = sehr negative Bewertung, +5= sehr positive Bewertung), über die Angabe von Schätzwerten, die Auswahl einer von mehreren Optionen oder freie Antworten.

Pressekontakt:
Dieter Rath,
Tel.: (0171) 5488666,
E-Mail: rath@insm.de

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Weiterführende Informationen:

Denn eins ist sicher: Die Demografie kennt kein Erbarmen

Ab dem 1. Mai gilt die Rente mit 67. Mit dem Gesetz ist von 2012 an bis zum Jahr 2029 die Anhebung des gesetzlichen Renteintrittsalters von 65 auf 67 Jahre in monatlichen Schritten vorgesehen. Die öffentliche Akzeptanz für die Reform ist (noch) gering. Deshalb hat die Politik auch etliche Aus- und Rücksichtnahmen vorgenommen. Doch die Notwendigkeiten zum Handeln waren groß. Denn eins ist sicher: Der Demografie können wir alle nicht entkommen. Im Jahr 2050 werden auf jeden Jugendlichen zwei Senioren kommen. Das hat weit reichende Auswirkungen. weiter

Prof. Michael Hüther, Direktor der Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zur Rente mit 67

Rente mit 67: Am 9. März wurde diese Reform im Bundestag beschlossen, die das Renteneintrittsalter bis zum Jahr 2029 schrittweise von 65 auf 67 Jahre anhebt. Dieser von Bundesarbeitsminister Franz Müntefering konsequent durchgesetzte Schritt ist aus demografischen Gründen unausweichlich und richtig. Allerdings ist die Neuregelung nun dadurch verwässert worden, dass Versicherte mit 45 Beitragsjahren auch künftig mit 65 abschlagsfrei in Rente gehen können sollen. Das ist ein klarer Verstoß gegen das Versicherungsprinzip, denn die Gesetzliche Rentenversicherung zahlt ihre Leistungen ohne Abschläge seit jeher erst ab einem bestimmten Alter aus. Die geplante Neuregelung benachteiligt zum Beispiel Frauen, die Kindes halber vielfach eine unstetigere Erwerbsbiografie vorzuweisen haben. Und sie verlagert Beitragslasten auf kommende Generationen. Dieser Teil des Gesetzes, das voraussichtlich am 30. März 2007 im Bundesrat abschließend behandelt wird, ist damit letztlich unsozial. weiter

Schrittweise Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre bis 2029 und abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren

Das gesetzliche Renteneintrittsalter soll ab 2012 bis 2029 schrittweise von derzeit 65 auf 67 Jahre erhöht werden. Bis 2023 soll es in jährlichen Monatsschritten von 65 auf 66 Jahre, danach bis 2029 in Zweimonatsschritten pro Jahr von 66 auf 67 Jahre steigen. Versicherte, die früher in den Ruhestand gehen wollen, müssen wie bisher pro Monat Abschläge von 0,3 Prozent je früheren Rentenbezugsmonat hinnehmen. Versicherte, die mindestens 45 Versicherungsjahre nachweisen können, sollen hingegen abschlagsfrei in Rente gehen dürfen.

Die Erhöhung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre, ab der Versicherte abschlagsfrei in den Ruhestand gehen können, ist zu begrüßen. Sowohl die Rürup-Kommission zur Nachhaltigkeit in der Finanzierung der Sozialen Sicherungssysteme als auch die Herzog-Kommission „Soziale Sicherheit” hatten diesen Schritt bereits in der letzten Legislaturperiode angemahnt. Nach den bisher bekannt gewordenen Eckpunkten soll die Erhöhung schneller erfolgen, als dies nach offizieller Lesart des Koalitionsvertrages erwartet wurde. Dort heißt es, die Anhebung der Regelaltersgrenze soll „vollständig für den ersten Jahrgang bis spätestens 2035 abgeschlossen sein”.

Seit Jahrzehnten gehen die Bundesbürger im Schnitt mit 60 Jahren in Rente. Die Lebenserwartung hat sich seit den 60er Jahren aber deutlich erhöht. Dies hat zur Folge, dass Senioren heute durchschnittlich 17 Jahre lang Rente beziehen – sieben Jahre länger als 1960. Daher müssen die Beitragszahler derzeit die Ansprüche von sieben zusätzlichen Rentnerjahrgängen finanzieren, was bereits jetzt entsprechenden Druck auf die Beitragssätze erzeugt. weiter

Finden Sie viele weitere wichtige Informationen zur Rente mit 67 im INSM-Merkelmeter, der wissenschaftlichen Politikanalyse der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der Wirtschaftswoche. Anschauliche Informationen stellt auch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zur Verfügung.

INSM und WiWo präsentieren Bundesländerranking 2007

Samstag, den 9. Juni 2007

Das Bundesländerranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)Baden-Württemberg gewinnt vor Sachsen-Anhalt und Hamburg; Südländer weiterhin stark, aber Norden holt auf

Berlin/Köln. – Baden-Württemberg gewinnt das Bundesländerranking 2007 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der WirtschaftsWoche. Auf den zweiten Platz kommt Sachsen-Anhalt, gefolgt von Hamburg. Die wissenschaftliche Studie, die von Ökonomen der IW Consult GmbH Köln erstellt wurde, vergleicht die deutschen Bundesländer an Hand von 33 ökonomischen und standortrelevanten Indikatoren vom Bruttoinlandsprodukt bis zur Investitionsquote. Ausschlaggebend für die Platzierung im Dynamik-Ranking sind ausschließlich die Veränderungen zwischen 2004 und 2006.

„Das Bundesländerranking 2007 zeigt eindrucksvoll, dass Länder, die eine kontinuierliche Wachstumspolitik betrieben haben, davon jetzt profitieren” lobt Max A. Höfer, Geschäftsführer der INSM, die wirtschaftliche Entwicklung des Siegers Baden-Württemberg. Den Spitzenplatz erringt das „Ländle“ vor allem durch den massiven Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts, das zwischen 2004 und 2006 um 5,4 Prozent zunahm und damit weit vor dem durchschnittlichen Anstieg von 3,6 Prozent liegt.

Rang zwei im Dynamikranking 2007 belegt Sachsen-Anhalt, das sich in den letzten Jahren konsequent nach vorn gearbeitet hat und in diesem Jahr das dynamischste Bundesland im Osten ist. Verantwortlich für diesen Sprung an die Spitze ist die hervorragende Entwicklung bei der Arbeitsproduktivität, die zwischen 2004 und 2006 um 5,4 Prozent stieg. Bundesweit waren es durchschnittlich nur 3,0 Prozent.

Für die größte Überraschung im Dynamikranking sorgt der Stadtstaat Hamburg, der sich im Vergleich zum Vorjahr um sieben Ränge von Platz zehn noch vor Bayern auf den dritten Platz schieben konnte. „Hamburg profitiert von der Globalisierung: Fast zehn Prozent der 500 umsatzstärksten Unternehmen haben ihren Sitz in Hamburg“, erläutert Klaus Methfessel, stellvertretender Chefredakteur der WirtschaftsWoche, das Ergebnis.

Norden holt wirtschaftlich auf und findet Anschluss an starken Süden

Bei einer Zuordnung der 16 Bundesländer in die Großregionen Nord, Süd, West und Ost liegt der Süden, bedingt durch die exzellente wirtschaftliche Dynamik Baden-Württembergs und Bayerns, erneut vorn. Dank der guten Performance der Stadtstaaten Hamburg und Bremen konnte sich der Norden in diesem Jahr vom 4. auf den 2. Platz vorschieben. Die Bundesländer im Osten liegen dabei sogar noch vor denen des Westens.

Neben dem Dynamikranking, das die Veränderungen im Zeitraum von 2004 bis 2006 ausweist, gibt die Studie zusätzlich im Bestands-Ranking Auskunft über das aktuelle Niveau der wirtschaftlichen Stärke eines Bundeslandes. Bis auf einige geringe Ver-schiebungen im Mittelfeld bleibt das Bestandsranking unverändert. Die Flächenländer Westdeutschlands belegen dabei die Ränge 1 bis 8, während die ostdeutschen Bun-desländer am Schluss liegen. Die Stadtstaaten wurden hier aus wissenschaftlichen Gründen gesondert analysiert. Das Spitzentrio wird angeführt von Bayern, dicht darauf folgt Baden-Württemberg und dann mit größerem Abstand Hessen. Die Ost-West-Schere klafft hier, anders als im Dynamikranking, weit auseinander. Wie 2006 hält Mecklenburg-Vorpommern die Rote Laterne. Sachsen-Anhalt und Brandenburg landen auf Platz 12 bzw. Platz 11.

Die gesamten Ergebnisse der Studie sowie alle detaillierten Stärken-Schwächen-Profile der Bundesländer können im Internet unter www.bundeslaenderranking.de und www.wiwo.de abgerufen werden.

Pressekontakt
Max A. Höfer
Tel.: (0172) 9243939
E-Mail: hoefer@insm.de

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Weiterführende Informationen:Aufbau des Gesamtindikators des INSM-Bundesländerranking 2007

Das Bundesländerranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der Wirtschaftswoche will zeigen: Welches Bundesland wirtschaftet am besten? Erstellt wird es von Ökonomen der IW Consult GmbH, einer Tochtergesellschaft des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Sie haben für das INSM-WiWo-Bundesländer-Ranking 33 ökonomische und standortrelevante Indikatoren zusammengestellt und ausgewertet, die in den wissenschaftlichen Gesamtvergleich aller 16 Bundesländer und Stadtstaaten eingehen. Zu diesen Indikatoren zählen zum Beispiel die Produktivität, die verfügbaren Einkommen, die Eigenkapitalrendite und die Arbeitslosenrate. Aus diesen Daten wird ein Bestands-Ranking erstellt, an dem sich das absolute Niveau der Bundesländer ablesen lässt. Vergleicht man die aktuellen Daten mit denen aus der Vergangenheit, wie das im Dynamikranking für den Zeitraum 2004 bis 2006 geschieht, dann kann man ablesen, wo Fortschritte erzielt worden sind – und welche Bundesländer Nachholbedarf haben beziehungsweise zurückzufallen drohen.

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und die WirtschaftsWoche wollen mit dem Bundesländer-Ranking, das in diesem Jahr zum viertel Mal durchgeführt wurde, Transparenz schaffen und im Sinne eines produktiven föderalen Wettbewerbs Debatten über mögliche und notwendige wirtschaftspolitische Verbesserungen in Deutschland auslösen. Diesem Ziel dienen auch andere Rankings – zum Beispiel das INSM-Regionalranking – ein Vergleich von 435 Kreisen und kreisfreien Städten – und das Städte-Ranking, bei dem 50 deutsche Großstädte verglichen werden.

Finden Sie auf der Seite des Bundesländerrankings neben den detaillierten Ergebnissen des Rankings eine ausführliche Beschreibung der Methodik des INSM-Rankings sowie die zugehörigen Downloads zum Ranking.

Viele weitere Informationen über die Rankings und Studien der INSM finden Sie im INSM-Tagebuch, der Chronik der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

Koch versus Müntefering, Blüm versus Mißfelder:

Mittwoch, den 6. Juni 2007

Alles im aktuellen Initiative Express, Newsletter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)

Köln – In Streitgesprächen lässt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) immer wieder prominente Vertreter unterschiedlicher Standpunkte zu aktuellen Reformthemen miteinander diskutieren. Zur Frage, ob mehr Lohnflexibilität Chancen für neue Jobs bringt, diskutierten auf Einladung der INSM und der Tageszeitung Frankfurter Rundschau vor kurzem Bundesarbeitsminister Franz Müntefering und Hessens Ministerpräsident Roland Koch. Nun steht die nächste Debatte ins Haus.

Am 12. Juni werden der frühere Arbeits- und Sozialminister Norbert Blüm und der Vorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder, darüber diskutieren, ob die Rente mit 67 sozial ausgewogen ist oder nicht.

Der neue Initiative Express informiert darüber hinaus über weitere Aktivitäten und Projekte der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft – INSM in der ersten Jahreshälfte 2007.

Ausführliche Informationen finden sich hier über www.unicheck.de, das neue Studentenportal der INSM. Hier können Studierende online ihre Universität öffentlich bewerten.

Weitere Themen:

- Randolf Rodenstock und sein Würzburger Manifest: Wie Deutschlands Wirtschaft noch besser wachsen könnte

- Wissenschaftlich ermittelt: Wie sich höhere Mehrwertsteuer und Mindestlohn auf die Schattenwirtschaft auswirken.

- Eine Studie zur Zukunft der Pflegeversicherung.

Der Newsletter kann bestellt werden bei der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft-INSM GmbH. Mail: info@insm.de. Auf www.insm.de liegt der Newsletter Initiative Express kostenlos zum Download bereit.

Pressekontakt:
Carsten Seim
0221 4981 403,
seim@insm.de

Themenübergreifende Presseinformationen erhalten Sie auch unter presse@insm.de.

Weiterführende Informationen:

Ausführliche Informationen zur INSM-Veranstaltung zum Thema Rente mit 67 finden Sie im Veranstaltungsarchiv auf insm.de. Wissenschaftliche Hintergrundinformationen zum Thema Rente-mit-67 finden Sie im INSM-Merkelmeter, der Politikanalyse der Initiative Neue Soziale Marktwitschaft:

Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW): Am 9. März wurde diese Reform im Bundestag beschlossen, die das Renteneintrittsalter bis zum Jahr 2029 schrittweise von 65 auf 67 Jahre anhebt. Dieser von Bundesarbeitsminister Franz Müntefering konsequent durchgesetzte Schritt ist aus demografischen Gründen unausweichlich und richtig. Allerdings ist die Neuregelung nun dadurch verwässert worden, dass Versicherte mit 45 Beitragsjahren auch künftig mit 65 abschlagsfrei in Rente gehen können sollen. Das ist ein klarer Verstoß gegen das Versicherungsprinzip, denn die Gesetzliche Rentenversicherung zahlt ihre Leistungen ohne Abschläge seit jeher erst ab einem bestimmten Alter aus. Die geplante Neuregelung benachteiligt zum Beispiel Frauen, die Kindes halber vielfach eine unstetigere Erwerbsbiografie vorzuweisen haben. Und sie verlagert Beitragslasten auf kommende Generationen. Dieser Teil des Gesetzes, das voraussichtlich am 30. März 2007 im Bundesrat abschließend behandelt wird, ist damit letztlich unsozial. weiter

Von gutem Mut und schlechter Politik – Die Unternehmer in Deutschland haben in der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) eine starke Lobby. Deren Vertreter stellten auf einer von Main-Post-Akademie und der INSM veranstalteten Podiumsdiskussion ihr “Würzburger Manifest” vor. Es wirbt für eine Politik, die die Wirtschaft von gesetzlicher Überregulierung und Bürokratie entfesseln möge. Das Unternehmer-Podium am Donnerstagabend anlässlich der Tagung der EU-Wirtschafts-und Bildungsminister in Würzburg stand unter dem Motto “Wettbewerb – Wachstum – Wohlstand”. Etwa 350 Besucher waren ins Cinemaxx-Kino gekommen, vorwiegend Vertreter der Wirtschaft und des Mittelstands. Neben David Brandstätter, Geschäftsführer der Mediengruppe Main-Post, moderierte Wirtschaftsredakteur Michael Deppisch. weiter

Unicheck, INSM-Portal zum Thema Studiengebühre – Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft hat zum Sommersemester 2007 ein Portal initiiert, welches sich an Studierende richtet und die Förderung der zweckgerichteten Verwendung von Studiengebühren bzw. Studienbeiträgen zum Ziel hat. Den Studierenden wird ein Medium geboten, welches die Nachfragemacht der Studierenden bündeln soll und so zu mehr Transparenz, Wettbewerb und, als Konsequenz, zu einer höheren Ausbildungsqualität an den deutschen Hochschulen führen soll. Kooperationspartner sind die Tageszeitung Financial Times Deutschland, Deutschlands größtes Campus-Magazin UNICUM sowie die Verbraucherzeitschrift Guter Rat.

Was will Unicheck? Unicheck will die Verwendung von Studiengebühren kontrollieren und öffentlich machen. Studenten sollen sagen können, was ihnen an ihrer Uni nicht passt, was besser gemacht werden könnte und was in Sachen Studiengebühren gut läuft. Aber auch Universitätsverwaltungen und Lehrpersonal sollten sich hier Anregungen holen, zum einen, was Studenten sich wünschen und zum anderen, was andere Universitäten bundesweit für Ideen haben beziehungsweise Erfahrungen machen.

Warum ist Unicheck wichtig? Die Gebühren-Gesetze schreiben fest, dass das Geld in die Verbesserung der Studienqualität zu fließen hat. Ausschließlich! Auf Unicheck können die Studierenden abstimmen, ob das an ihrer Hochschule auch der Fall ist und wo sie Veränderungsbedarf sehen. Aus allen Abstimmungen entsteht ein Zufriedenheits-Ranking aller Uni´s und Fachhochschulen.

Mehr zu dem Portal finden Sie im Pressebereich von Unicheck.

Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und WirtschaftsWoche präsentieren Bundesländerranking 2007:

Freitag, den 1. Juni 2007

Welches ist das wirtschaftlich erfolgreichste Bundesland?

Welches Bundesland bietet die besten Voraussetzungen für mehr Wachstum und Beschäftigung? Wer wächst dynamischer und baut schneller seine Schulden ab? In welchem Bundesland finden die Menschen die besten Lebensbedingungen? Diese und weitere Fragen beantwortet eine wissenschaftliche Studie der IW Consult GmbH Köln, die im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und des Magazins WirtschaftWoche erstellt wurde. Die Ergebnisse des Bundesländerrankings 2007 werden auf der Pressekonferenz vorgestellt.

Die wissenschaftliche Studie untersucht die wirtschaftliche Dynamik in den vergangenen zwei Jahren aller 16 Bundesländer anhand von 33 Indikatoren in den Bereichen Arbeitsmarkt, Wohlstand, Struktur, Standort und Unternehmensperformance. Neben dem Dynamikranking wurde auch ein Bestandsranking erstellt, in das wirtschaftliche Bestandsgrößen einfließen.

Zur Pressekonferenz laden wir Sie herzlich ein.

Termin:
Freitag, 8. Juni 2007, 11:00 Uhr

Ort:
Bundespressekonferenz, Konferenzräume III+IV,
Schiffbauerdamm 40, Berlin-Mitte

Die Ergebnisse des Bundesländerrankings 2007 werden von INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer und dem stellv. Chefredakteur der Wirtschaftswoche, Klaus Methfessel, vorgestellt.

Bitte teilen Sie uns per Fax mit, ob wir mit Ihrer Teilnahme rechnen können.

Pressekontakt:
Max A. Höfer
Tel.: (0172) 9243939
E-Mail: hoefer@insm.de

Themenübergreifende Presseinformationen erhalten Sie auch unter presse@insm.de.

Weiterführende Informationen:

Das Bundesländerranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der Wirtschaftswoche will zeigen: Welches Bundesland wirtschaftet am besten? Erstellt wird es von Ökonomen der IW Consult GmbH, einer Tochtergesellschaft des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Sie haben für das INSM-WiWo-Bundesländer-Ranking 33 ökonomische und standortrelevante Indikatoren zusammengestellt und ausgewertet, die in den wissenschaftlichen Gesamtvergleich aller 16 Bundesländer und Stadtstaaten eingehen. Zu diesen Indikatoren zählen zum Beispiel die Produktivität, die verfügbaren Einkommen, die Eigenkapitalrendite und die Arbeitslosenrate. Aus diesen Daten wird ein Bestands-Ranking erstellt, an dem sich das absolute Niveau der Bundesländer ablesen lässt. Vergleicht man die aktuellen Daten mit denen aus der Vergangenheit, wie das im Dynamikranking für den Zeitraum 2004 bis 2006 geschieht, dann kann man ablesen, wo Fortschritte erzielt worden sind – und welche Bundesländer Nachholbedarf haben beziehungsweise zurückzufallen drohen.

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und die WirtschaftsWoche wollen mit dem Bundesländer-Ranking, das in diesem Jahr zum viertel Mal durchgeführt wurde, Transparenz schaffen und im Sinne eines produktiven föderalen Wettbewerbs Debatten über mögliche und notwendige wirtschaftspolitische Verbesserungen in Deutschland auslösen. Diesem Ziel dienen auch andere Rankings – zum Beispiel das INSM-Regionalranking – ein Vergleich von 435 Kreisen und kreisfreien Städten – und das Städte-Ranking, bei dem 50 deutsche Großstädte verglichen werden. weiter